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So 18.11.2007 |
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ARCHIV >>>> Autorenlesung: W. Peters " Rätsel Amerika", Cafe Central, KÖLN |
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20:00 Uhr
Cafe Central
Jülicher Str. 1
50674 Köln
Tel: 0221/207150
Dr. Werner Peters liest aus seinem Buch „Rätsel Amerika – warum Amerikaner ganz anders sind“
Dem Kölner Autor gelingt eine ungewöhnliche, aus historischen Quellen und aktuellen Entwicklungen gespeiste Perspektive, aus der er die Gemüts- und Geisteslage dieser immer noch jungen Nation beschreibt: Es ist die Sicht eines vielseitig gebildeten Weltbürgers, der durch lange Studien- und Arbeitsaufenthalte die USA wirklich kennt.
„Kaufen Sie dieses Buch nicht!“ sei denen zu raten, die ihre Vorurteile über Amerika weiterhin pflegen wollen. Ein Durchschnittseuropäer ist sich ziemlich sicher, Amerika bestens zu kennen: Soziale Kälte, Oberflächlichkeit, Hegemoniestreben, moralischer Fundamentalismus sind für ihn die „wichtigsten“ Facetten dieser Gesellschaft. Doch „warum“, fragt der Autor, „verfallen wir bei Amerika in diesen geradezu Pawlow´schen Reflex zur Ablehnung und Vorverurteilung?“, und er fordert die gleiche „unbefangene ethnologische Neugier“ ein, wie wir sie zum Beispiel dem Fernen Osten oder Lateinamerika zugestehen. Und hier liegt der Schlüssel, den wir zum Lösen des „Rätsels“ brauchen: Man kann kein Rätsel lösen, solange uns die Antwort völlig klar und eindeutig scheint. Man muss ein Rätsel als solches erst erkennen! Beim „Rätsel Amerika“ sind wir von dieser Einsicht noch ein gutes Stück entfernt, denn wir behandeln die Amerikaner noch immer wie Europas entlaufene Kinder – mit kulturellem und moralischem Dünkel. Werner Peters gelingt eine ungewöhnliche Perspektive, aus der er die Gemüts- und Geisteslage dieser immer noch jungen Nation beschreibt: Es ist die Sicht eines vielseitig gebildeten Weltbürgers, der durch lange Studien- und Arbeitsaufenthalte (er war unter anderem der erste Deutsche, der im Rahmen eines Austauschsprogramms im US-amerikanischen Kongress 1968/69 neben dem späteren US-Vizepräsidenten Dick Cheney gearbeitet hatte) die USA wirklich kennt. Da zum Verständnis einer Kultur auch die Vergangenheit gehört, liegt das Faszinosum dieses Buches in der Souveränität, mit der sich die historischen Quellen (vor allem Toqueville) und die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zum reich facettierten Bild eines Landes ergänzen, das wie kaum ein anderes noch immer „auf dem Weg“ ist.
Eine spannende Zustandsbeschreibung der größten Weltmacht, und deshalb eine Pflichtlektüre für alle, die an der Erweiterung ihres Wissens über die USA interessiert sind.
Werner Peters, Rätsel Amerika - Warum Amerikaner so anders sind Das Buch erscheint im Bonner Verlag Bouvier als Paperback Ende Juni 2007.
Preis 19,90 Euro.
Bestellen können Sie das Buch im Buvier-Verlag Bonn
Buchrezension KStA:
http://www.ksta.de/html/artikel/1190059903571.shtml
Über den Autor:
Dr. Werner Peters 1941in Düsseldorf geboren,
1960 Abitur am Humanistischen Görres-Gymnasium, Düsseldorf
1960-1967Studium der Altphilologie und Philosophie an den Universitäten Tübingen und Bonn. Abschluß mit der Promotion zum Dr. phil.
1967-1970 Postdoctoral studies an der Harvard Universität (Amerikanische Politische Philosophie) und Congressional Fellowship am amerikanischen Kongreß bei Congressman Lee Hamilton und Senator Eugene J. McCarthy, Präsidentschaftskandidat im Jahr 1968 Direktor des McCarthy Historical Project.
1970-1972 Assistent des Bundesgeschäftsführer der CDU Seit 1972 Selbständig als Politikberater, in der letzten Zeit Verlagerung des Schwerpunkts auf Philosophische Beratung, u.a. als Mitglied der Gesellschaft für Philosophische Praxis Seit 1983 Inhaber des Künstlerhotels Chelsea und des Café Central in Köln, mit künstlerischen („artist in residence“) und philosophischen („Philosophie im Central“) Veranstaltungen
1989-1990 Forschungsaufenthalt in USA.
1992 Veröffentlichung des Buches „The Existential Runner – Über die Demokratie in Amerika“ 1995-1996 Übersetzung und Überarbeitung von „The Existential Runner“ und Veröffentlichung in den USA unter dem Titel „Society on the Run“
1995 Entwurf – auf Anregung von Amitai Etzioni – eines „Kommunitaristischen Manifest“ und Gründung der Kölner Kommunitaristen
1998 Gründung der „Partei der Nichtwähler“. Teilnahme an der BTW 98 und der Kommunalwahl in Köln 1999
2003 Mitbegründer der Wählergemeinschaft „Kölner Bürger Bündnis“, die 2004 mit zwei Mitgliedern in den Kölner Rat einzieht
2005 Mitinitiator des Zusammenschlusses zahlreicher kleiner Parteien, die unter dem Namen „DEMOKRATEN“ antreten Seit vielen Jahren aktives Mitglied, teils Mitbegründer zahlreicher bürgerschaftlich und gemeinwohl-orientierter Vereine und Organisationen, u.a. Kölner Freiwilligen Agentur, Flüchtlingshilfe Direkt e.V., Mehr Demokratie, Kölner Bürgerstiftung.
Zahlreiche Veröffentlichung zur Politik und politischen Philosophie in Zeitschriften und Sammelbänden.
Seit der Rückkehr 1970 nahezu jedes Jahr mehrere Reisen in die USA zur Kontaktpflege und Information über die dortige politische Entwicklung |
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